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Tag 22

Heute sage ich "nein", wenn ich "nein" fühle!

NEIN sagen zu können hat viel mit Mut zu tun. Warum? Weil in vielen von uns abgespeichert ist, dass wir gemocht werden wollen, von allen und immer. Das macht es uns schwer zu verneinen, wenn wir zum Beispiel:

- um Hilfe gefragt werden und gleichzeitig gerade selbst nicht wissen wann wir was erledigen sollen.

- eingeladen werden und eigentlich einen ruhigen Abend zu Hause verbringen wollen.

- glauben, dass etwas von uns erwartet wird oder wir verpflichtet sind.

- usw.

Da kennt jede und jeder von euch bestimmt viele Beispiele aus dem eigenen Leben.

 

Wenn wir selbst gerade die Energie die wir zur Verfügung haben für uns selbst benötigen, ist es gut "Nein" zu sagen. Denn was hilft es auch, wenn wir zwar Ja-Sager sind, die von allen gemocht werden, aber uns schwach und müde fühlen, weil wir so viel Energie benötigen, dieses Bild aufrecht zu halten. Außerdem merkt es das Gegenüber meist, wenn wir "eigentlich" gar nicht wollen... Somit ist ein ehrliches und freundliches "nein" für beide Seiten die bessere Lösung.

 

"Nein" vor allem auch dann, wenn wir im Beruf merken, wir werden mit Arbeit überhäuft, die weit über das ausgemachte hinaus geht bzw. wir ausgenutzt werden. "Nein", wenn wir unter unseren Wert gehandelt werden - steht für faire Bezahlung ein! Ein professionelles, freundliches aber klares Nein, mit Begründung, Lösungsvorschlägen etc. bringt oft etwas in Bewegung - beim Gegenüber und auch in dir selbst. 

 

Bei all dem ist es so wichtig, dass wir mit unserer Intuition verbunden sind - ich erinnere an die Challanges in denen es um die Bauchatmung ging! Wann es wichtig ist "Nein" zu sagen, spüren wir, doch zu oft geben wir diesem Gefühl nicht nach... In meinen Workshops ("Lerne dich besser kennen" und für Grupppen "Book and Body"), die ich im Zuge meiner Crowdfunding Kampagne anbiete, wird all das gefördert, was es auch zum "nein" sagen braucht.

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