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Tag 29

Heute schreibe ich auf, wovon ich träume! Wirklich aufschreiben!!!

Am Tag 14 haben wir uns mit Affirmation beschäftigt - positive, selbstbejahende Sätze, die wir uns immer wieder sagen und die helfen unser Gehirn so um zu programmieren, dass wir unsere Ziele erreichen. Träume und Ziele... Das sind zwei Worte bei denen ich mich gerne etwas länger aufhalte und die ich in Gesprächen immer sehr bedacht einsetze. Warum?

 

Ich habe erkannt, dass es auch sein kann, dass es genug ist einen Traum zu haben. Was meine ich damit? Ich spüre im Austausch manchmal, dass Träume auch Druck auslösen können. Das merkt man an solchen Gedanken wie: "Ich muss das erreichen..." oder "Warum schafft er/sie das und ich nicht?" Ich gebe dann immer gerne folgendes Gedankenexperiment mit: Überprüfe ob es ein Traum oder ein Ziel ist! Bei mir war meine Weltreise zuerst ein Traum und es war ok so. Erst als der Traum zum Ziel wurde, packte ich meinen Rucksack. Und man MUSS nicht alles was möglich ist im Leben erreichen! Fühl in dich hinein, was dir wirklich wichtig ist im Leben. Du hast Familie, einen Job den du magst und träumst schon auch irgendwie von so einer Reise, aber der Einsatz dafür wäre zu hoch ? Das ist ja ok! Freu dich über all das schöne, dass du im Leben hast! Reisen kann man auf verschiedenste Art und Weise. Und ein Ausbruch alleine für zwei Wochen in die Berge oder sonst wohin, kann genau so viel bewirken... Egal um welchen Traum es geht, sobald Druck dadurch entsteht, frage dich, ist es wirklich dein Traum, oder etwas, was du glaubst erreichen oder schaffen zu müssen?

 

Ich merke so stark, dass uns das Vergleichen mit anderen so unglücklich machen kann. Dann reden wir uns ein, dass uns was fehlt, dass wir nicht gut genug sind, dass andere viel mehr schaffen. Nein! Jede und jeder von uns schafft so viel - jede und jeder anderes und wer darf definieren, was davon mehr oder weniger ist, größer oder kleiner, wertvoller oder weniger wertvoll...

 

Schreib deine Träume auf und fühl in dich rein, ob es einfach wunderschöne Träume sind und höre nie auf zu träumen oder ob da auch Träume stehen, die zu Zielen werden sollen! Zu entscheiden, dass ein Traum ein Traum bleibt ist genau so mutig! Jede Entscheidung ist mutig! Und wenn ich eines im Leben gelernt habe, wo ich mir ganz sicher bin: Es geht darum Entscheidungen zu treffen! Ob ja oder nein, ist egal - wir werden die wissen, ob das andere besser gewesen wäre (auch wenn wir uns das im Nachhinein oft einreden - das stimmt einfach nicht - woher sollten wir das wissen, wie es geworden wäre bei anderer Entscheidung!?).

 

Und wenn ein Traum ein Ziel wird gibt es einen Weg dahin und der darf genauso schön sein, wie der Moment, in dem das Ziel erreicht ist. Jeder Tag, jede Entscheidung, jede veränderte Gewohnheit die uns hemmt, jeder kleine und jeder große Schritt zählt! Meist wollen wir, wenn wir uns ein Ziel setzen gleich alles schnell erreichen und im Großen verändern. Dann kommen wir immer wieder davon ab, weil wir die kleinen Erfolge nicht sehen und wertschätzen können..Das scheinen wir auch oft zu vergessen...und ich sehe selbst meine geschriebenen Worte und weiß - auch ich darf mich wieder an das erinnern. Wie schon einmal geschrieben: Einmal erkannt heißt nicht für immer gelernt...Alles ist ein Weg und wir sind zum Glück keine Maschinen! 

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