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Tag 4

Heute hole ich mir meine Gedanken und Verhaltensmuster intensiv in mein Bewusstsein!

Die letzten Tage habe ich dich aufgefordert dich und das was du denkst und tust zu beobachten. Dir ist da wahrscheinlich einiges aufgefallen, was du so nicht mehr machen, fühlen willst. Nachdem wir so programmiert sind, dass wir meist eher das negative wahrnehmen, beobachte heute auch, welche schönen, guten, wertvollen Gedanken und Verhaltensmuster da sind. Ein Beispiel: Du gönnst dir jeden Tag einen Nachmittagskaffee? Das ist ja nichts besonderes, denkst du? Doch, wenn du dir das bewusst machst, schon! Das macht nicht jeder.  Du hast dir heute gedacht: "Wow, das habe ich gut gemacht." Super! Mach dir jeden positiven Gedanken, jedes Verhaltensmuster, das dir gut tut bewusst! 

 

Mach dir aber auch noch einmal jene Gedanken und Verhaltensmuster bewusst, die du nicht mehr haben willst. Bewusst machen heißt aber nicht dich anzuschuldigen: "Du machst das immer falsch, bist immer so negativ…" Das wäre ja wieder dasselbe Muster. Nur beobachten, bewusst machen!

Zum Beispiel:

- Ich denke mehrmals am Tag daran, dass ich etwas nicht gut kann und das will ich ändern.

- Ich sage oft nicht meine Meinung, obwohl ich fühle, dass ich was sagen möchte.

- Ich schaue unendlich oft am Tag auf facebook und vergleiche mich mit all den perfekten Menschen und fühle mich schlecht dabei.

- Ich schaue immer zu Boden, wenn ich ein Kompliment bekomme und relativiere es dann.

Mach dir all das bewusst, was sonst unbeachtet immer wieder abläuft und dich hemmt, voll und ganz das zu sein, was du sein willst - und eigentlich schon bist.

 

Wir alles sind geprägt durch unsere individuellen Erfahrung, durch unsere Erlebnisse aus der Kindheit etc. All diese Prägungen drücken sich in automatisierten Verhaltens- und Denkmustern aus. Gute, die wir ja nicht verändern müssen und dankbar wahrnehmen und uns darüber freuen können, als auch solche die uns hemmen - und diese gilt es ins Bewusstsein zu holen um sie zu verändern! 

 

Als ich damals meinen Job als Marketingleiterin gekündigt und auf Weltreise gegangen bin, habe ich lange gebraucht um das Gefühl von Stress los zu werden. In Neuseeland angekommen, habe ich angefangen, mir Termine zu setzen, wann ich wo sein wollte. Mein Körper und mein Geist waren es schon so gewohnt, im Stress zu leben, dass sie es zurück haben wollten um das automatische Programm abspielen zu können. Erst als mir das bewusst wurde, konnte ich es ändern und zum ersten Mal einfach in den Tag hineinleben...Solche Geschichten und Erfahrungen möchte ich in meinem Bildband in ausgestalteten Texten teilen: https://wemakeit.com/projects/weil-es-gut-tut

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